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heiter bis wolkig
Die Atmosphäre ist die Schutzhülle der Erde. Im Verhältnis zur Erde ist sie kaum dicker als die Schale eines Apfels und besitzt mehrere deutlich voneinander abgrenzbare Schichten. Das Wetter und das Klimageschehen spielen sich vor allem in der bodennahen Schicht, der Troposphäre ab. Hier befinden sich etwa 90 % der Luft und des Wasserdampfes (Wolken). Über der Troposphäre liegt die Stratosphäre, eine dünne Übergangsschicht. Beide Schichten werden durch die Tropopause (ca. 11 km über der Erdoberfläche) voneinander getrennt.
Für das Leben auf der Erde spielt das Spurengas Ozon eine elementare Rolle. In der Stratosphäre befinden sich ca. 90 % der Ozonmoleküle. Als sogenannte Ozonschicht schirmen sie die für lebende Zellen schädliche UV-Strahlung der Sonne ab.
Viele klimaschädliche Gase, vor allem Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW), die früher häufig in Spraydosen und Kühlmitteln enthalten waren, haben zur Schwächung der Ozonschicht beigetragen. Die Folge sind die seit 1970 über dem Südpol und seit 1992 über dem Nordpol bekannten Ozonlöcher. Daher entsteht Ozon nun auch in bodennahen Schichten, wo es eigentlich nicht hingehört …
Die heutige Atmosphäre setzt sich zu 78 % aus Stickstoff (N), zu 21 % aus Sauerstoff (O) und zu 1 % aus Argon (Ar) sowie Spurengasen zusammen. Obwohl die Spurengase nur in sehr geringen Mengen vorkommen—insgesamt unter 1 % - haben sie entscheidenden Einfluss auf das globale Klima. Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4), Lachgas (NO2), Ozon (O3) und Wasserdampf (H2O) ähneln in ihrer Wirkung den Glasscheiben eines Gewächshauses. Diese sogenannten Treibhausgase lassen die kurzwellige Sonnenstrahlung durch und halten die langwellige zurück. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt betrüge die Temperatur auf der Erde lebensfeindliche –18 °C. Dank des natürlichen Treibhauseffekts sind es hingegen +15 °C. Den größten Anteil an diesem Effekt haben der Wasserdampf mit ca. 60 % und das Kohlendioxid CO2 mit ca. 20 %.
Vulkan in Südamerika
Auf das Erdklima wirken auch natürliche Vorgänge wie Vulkanausbrüche. Beim Ausbruch des isländischen Vulkan Laki im Jahr 1783 wurden zum Beispiel so große Mengen Gase und Asche in die Atmosphäre geschleudert, dass die winzigen Aschepartikel, welche die Sonneneinstrahlung reflektierten, zu einem extrem kalten Winter 1783/84 in Nordeuropa und Nordamerika führten.